Manche Schulen sehen aus wie Schulen. Das Artrium nicht.
Wenn du das erste Mal durch die blaue Eingangstür trittst, passiert etwas Unerwartetes. Die Decken sind hoch. Die Fenster groß. Der Backstein zieht sich durch alles: die Fassade, die Innenhöfe, den Blick aus jedem Stockwerk.
Das ist der Ort, an dem du deine Ausbildung machen könntest. Dieser Ort hat Haltung. Und die überträgt sich.
Seit über 160 Jahren steht dieses Gebäude.
Das Haus in der Thedestraße 99 wurde 1865 gebaut. Es gehört zur Liste der Kulturdenkmäler in Hamburg-Altona und war ursprünglich Teil eines größeren Schul- und Sozialkomplexes rund um die Thedestraße.
Heute bildet das Artrium hier aus. Ein Gebäude, das seit Generationen Menschen einen Ort zum Lernen gibt. Das ist kein Zufall.
Wer hier unterrichtet, will nicht in einem seelenlosen Gebäude stehen. Wer hier lernt, spürt das.
Hier passieren die Szenen.
Hier siehst du einen unserer großzügigen Probenräume. Holzdielen. Weiße Säulen. Bogenfenster bis fast zur Decke. Ein Kronleuchter. Lichterketten. Eine freiliegende Backsteinwand.
Das klingt nach Kulisse. Ist es nicht. Es ist der Raum, in dem Szenen entstehen, die sich anfühlen, als wären sie echt. Weil ein Raum wie dieser das zulässt.
Der Dachboden
Über den Stockwerken liegt ein langer, niedriger Raum mit Holzbalken und alten Dielen. Hier hängen Hunderte von Kostümen. Perücken. Hüte. Jacken. Regale voller Schuhe, Requisiten, Dekoration.
Das hier ist kein gemietetes Lager. Es ist über Jahrzehnte gewachsen. Jedes Stück hat irgendwann in einer Szene gesteckt. Der Dachboden ist ein Archiv der Geschichten, die sich im Artrium abgespielt haben.
Was du hier siehst, wenn du aus dem Fenster schaust
Aus fast jedem Fenster siehst du Backstein. Das Gebäude ist Teil eines historischen Ensembles, das sich um einen begrünten Innenhof zieht.
Wenn du morgens zum Unterricht kommst und nach draußen schaust, siehst du nicht die Stadt. Du siehst das Viertel.
Studieren, wo das Theater lebt
Hamburg zählt regelmäßig zu den lebenswertesten Städten weltweit und bietet dir die perfekte Bühnen für dein Talent. Und Bühnen gibt es viele, wie z.B. das Schauspielhaus, Thalia Theater, Kampnagelfabrik, Musicals, die Oper und natürlich die Elbphilharmonie.
Schau dich bei uns um
Mach dir selbst ein Bild vom Artrium. Mit unserem virtuellen Rundgang kannst du alle Räume des Artriums frei erkunden, denn sie sind vollständig digital begehbar. Jederzeit und ohne Termin.
Drei Wege, das Artrium zu erleben
Fragen &
Antworten
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre. Du organisierst deine Ausbildungszeit eigenverantwortlich. Das fördert auch dein Selbstmanagement und kann die individuelle Dauer beeinflussen.
Semesterbeginn ist jeweils am 1. Februar und 1. August. Ein Quereinstieg ist nach Absprache möglich.
Was kostet die Ausbildung?
Das Artrium ist eine private Berufsfachschule. Die Vollzeitausbildung kostet 570 Euro im ersten Jahr und ist BAföG-förderfähig. Die berufsbegleitende Ausbildung kostet je nach gebuchten Modulen 300-400 Euro monatlich.
Übrigens: 85 Prozent der Einnahmen reinvestieren wir in die Schule. In unsere Dozierenden, die Probenräume, unser Equipment und auch in Filmproduktionen.
Wie kann ich die Ausbildung finanzieren?
Ja. Es gibt drei Wege:
- BAföG: Bis zu 585 Euro pro Monat (muss nicht zurückgezahlt werden)
- Nebenjob: Viele unserer Studierenden können diesen gut mit der Ausbildung verbinden
- KfW-Bildungskredit für die letzten zwei Ausbildungsjahre.
Wir helfen dir gerne dabei, deinen persönlichen Finanzierungsweg zu finden.
Ist der Abschluss staatlich anerkannt?
Hamburg hat die staatliche Anerkennung für Berufsfachschulen der darstellenden Kunst 2010 abgeschafft. Das Artrium trägt den Titel aus Bestandsschutz und ist seit 2007 durch die Kulturbehörde Hamburg BAföG-förderfähig.
Als Abschluss erhältst du die Bühnenreife, die durch die Filmreife erweitert werden kann. Unsere Absolvent:innen arbeiten an denselben Bühnen und in denselben Produktionen wie Kolleg:innen aus staatlichen Hochschulen.
Muss ich schon Erfahrung mitbringen?
Nein. Viele Bewerber:innen stehen noch am Anfang.
Was für uns zählt, sind Neugier, Offenheit und der Mut, dich auszuprobieren. Wir suchen keine fertigen Persönlichkeiten, sondern Menschen mit echtem inneren Antrieb und der Bereitschaft, an sich zu arbeiten.
Gibt es ein Mindestalter für die Ausbildung?
Bewerbungen sind ab 17 Jahren möglich. Bei uns studieren Menschen unterschiedlichen Alters, was die Arbeit im Ensemble bereichert und der Realität auf Bühne und Film entspricht.
Wie kann ich mich bewerben?
Du hast mehrere Möglichkeiten:
- Über eine Aufnahmeprüfung
- Buche einen Gasttag und lerne uns kennen
- Erlebe einen Schauspiel-Workshop im Artrium
- Sommerakademie (10 Tage im Juni)
Wenn du unsicher bist, ist ein Gasttag oft der beste erste Schritt.
Dein Kontakt zum Artrium
Du hast noch spezielle Fragen zur Ausbildung, zu Kursen oder zum Einstieg?
Meld dich bei uns. Wir helfen dir gern weiter.