Aufgewachsen in Siegen, ausgebildet an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg – ihr Studium schloss Isabell Giebeler mit Auszeichnung ab.
Von 2010 bis 2012 gehörte sie zum Ensemble des Theaters junge Generation in Dresden. Anschließend fünf Jahre am Theater Bielefeld, wo sie ein breites Rollenspektrum prägte: Karl Moor in „Die Räuber“, Julia in „Romeo und Julia“, Minna in „Minna von Barnhelm“, Luise in „Kabale und Liebe“ – und den Autisten Christopher Boone in „Die sonderbare Welt des Christopher Boone“. Dazu Uraufführungen, Stückentwicklungen, klassische Stücke. 2013 wurde ihre Arbeit mit dem Schauspielpreis der Theater- und Konzertfreunde Bielefeld gewürdigt.
Es folgten drei Jahre am Staatstheater Braunschweig, dann der Schritt in die freie Szene. Seitdem ist Isabell Giebeler an Häusern wie dem St. Pauli Theater Hamburg, dem Theater Heidelberg und der Komödie Berlin zu sehen – zuletzt gemeinsam mit Anna Thalbach in „Marie Antoinette – oder Kuchen für alle“ unter der Regie von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann. Parallel dreht sie für Film und Fernsehen und arbeitet als Synchronsprecherin.
Im Artrium unterrichtet sie:
- Grundlagen des Schauspiels
- Energetische Schauspielarbeit
- Improvisation
- Ensemblespiel
- Absoluter Ausdruck
Fotocredit: Bettina Theuerkauf