Wir freuen uns sehr, Timotheus Maas als neuen Gesangslehrer im Artrium begrüßen zu dürfen. Mit ihm kommt ein Künstler zu uns, dessen Weg von früher Musikalität, internationaler Ausbildung und vielseitiger Bühnenerfahrung geprägt ist.
Ein Weg durch Konzert, Oper und Lied
Timotheus Maas ist niederländischer Bassbariton und stand bereits mit sechs Jahren als Knabensopran solistisch in Chören. Er studierte Gesang am Koninklijk Conservatorium in Den Haag bei Prof. Maria Acda-Maas und absolvierte anschließend seinen Masterstudiengang bei Prof. Geert Smits an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Ergänzt wurde seine Ausbildung durch Unterricht und Meisterkurse bei international renommierten Persönlichkeiten wie Christoph Prégardien, Michaela Schuster, Margreet Honig und Meinard Kraak.
Ein breites künstlerisches Repertoire
Timotheus bewegt sich souverän zwischen Liedgesang, Oratorium und Oper. Er gestaltet regelmäßig Liederabende mit Werken von Schubert, Schumann, Hugo Wolf und Ralph Vaughan Williams, darunter auch szenische Umsetzungen wie „Die schöne Müllerin“. Als Solist in Oratorien ist er in großen Werken von Bach, Händel, Mozart, Brahms und Haydn zu erleben. Auf der Opernbühne war er unter anderem als Don Alfonso („Così fan tutte“), Papageno („Die Zauberflöte“) und Gremin („Eugen Onegin“) zu sehen, ebenso bei den Händelfestspielen in Göttingen, auf der Biennale in Venedig und zuletzt am Luzerner Theater.
Stimme als künstlerisches Handwerk
Diese Vielseitigkeit passt hervorragend zum Artrium. Unsere Schauspielausbildung versteht die Stimme als zentrales Ausdrucksinstrument – in der Rolle, im Lied und in jeder Form sprachlicher Präsenz. Mit Timotheus Maas gewinnen unsere Studierenden einen Lehrer, der aus der eigenen künstlerischen Praxis heraus unterrichtet und gesangliche Arbeit nicht als isolierte Disziplin versteht, sondern als Teil einer ganzheitlichen darstellerischen Ausbildung.
Ein herzliches Willkommen
Wir wünschen Timotheus einen großartigen Start und freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm zu arbeiten. Unseren Studierenden steht eine bereichernde Zeit bevor – wer Timotheus kennenlernen und mit ihm arbeiten möchte, bekommt in den kommenden Wochen reichlich Gelegenheit dazu.
Willkommen im Artrium, Timotheus – schön, dass du da bist!



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